In unserer Liquid Feedback Instanz wurde Thema 745 abgestimmt. Diese Seite soll das Abstimmungsergebnis näher erklären.

Hinweis

  • Diese Seite hat zwei Ziele:
    1. Zum einen soll sie eine unabhängige und nachprüfbare Instanz sein, bei der die Ergebnisse von Liquid Feedback selbstständig aus den Abstimmungsdaten berechnet werden können, damit kein Vertrauen in diesen Aspekt von Liquid Feedback notwendig ist.
    2. Zum anderen soll das Abstimmungsergebnis möglichst verständlich aufbereitet werden und am konkreten Beispiel die benutzten Verfahren erklären.
  • Diese Aufbereitung ist noch in einem frühen Stadium. Weder die Erklärungen noch die Berechnungen sind vollständig zufriedenstellend. Für konstruktive Hinweise per Mail an niels.lohmann@piraten-mv.de freue ich mich sehr.
  • Die Reiter „Rohdaten“ und „Quelle“ sollen in Zukunft beschreiben, wie man an die hier aufbereiteten Daten und Ergebnisse kommen kann. Eine genauere Beschreibung sowie eine Veröffentlichung des Scriptes, das diese Seiten erstellt, steht noch aus.
  • Die hier gezeigte Umsetzung der Schulze-Methode entspricht nicht den in den jeweiligen Wikipedia-Artikeln beschrieben Verfahren, wo bei der Bestimmung der stärksten Wege ein anderer Vergleichsoperator genutzt wird. Eine genauere Beschreibung der Unterschiede steht aus. Mehr Details lassen sich auf der LQFB-Website bzw. gleich im Paper von Markus Schulze finden.
  • Die hier gezeigte Umsetzung der Schulze-Methode entspricht nicht vollständig dem in Liquid Feedback verwendeten Verfahren. Es ist also durchaus möglich (und bekannt), dass die hier beschriebenen Abstimmungsergebnisse nicht notwendigerweise mit denen in Liquid Feedback übereinstimmen. Ich stehe mit den Entwicklern in Kontakt, um dies zu ändern. Insbesondere verwendet Liquid Feedback ein Verfahren um stets eine vollständige Ordnung (statt nur einer Halbordnung) zu erreichen. Da die zuerst verwendete Umsetzung einen Fehler hatte und die nun verwendete Umsetzung undemokratisch ist (d.h. die Initiative mit der geringsten Id bevorzugt), habe ich mich dazu entschlossen, abzuwarten wie dieses Problem gelöst wird.
  • Definitiv in Planung ist ein Vergleich des Endergebnisses mit den abgegebenen Stimmen. Vielleicht lässt sich quantifizieren, inwieweit das Abstimmungsergebnis den Mehrheitswillen abbildet. Ebenso wäre es wünschenswert, weitere Eigenschaften des Wahlverfahrens (z.B. Clone-Proofness) zu beschreiben.

Initiativen

Es standen 1 Initiativen im Bereich LiquidFeedback Systembetrieb zur Abstimmung:

Im folgenden werden die Initiativen nur noch mit ihrer Nummer beschrieben.

SELECT area_id, fully_frozen, closed FROM issue WHERE (id = '745') ORDER BY id
SELECT name FROM area WHERE (id = 10) ORDER BY id
SELECT id, name FROM initiative WHERE (issue_id = '745' AND admitted = true) ORDER BY id
issue
Groups of initiatives
area
Subject areas
initiative
Group of members publishing drafts for resolutions to be passed; Frontends must ensure that initiatives of half_frozen issues are not revoked, and that initiatives of fully_frozen or closed issues are neither revoked nor created.
(10, datetime.datetime(2011, 5, 23, 11, 45, 50, 266547, tzinfo=psycopg2.tz.FixedOffsetTimezone(offset=120, name=None)), datetime.datetime(2011, 5, 31, 11, 47, 33, 602550, tzinfo=psycopg2.tz.FixedOffsetTimezone(offset=120, name=None)))
('LiquidFeedback Systembetrieb',)
(1556, 'Regelwerk f\xc3\xbcr komplexe Initiativen')

Abstimmung

Die Abstimmung fand von Montag, den 23. Mai 2011 bis Dienstag, den 31. Mai 2011 statt.

Es haben 70 Mitglieder mit insgesamt 164 Stimmen abgestimmt.

Falls es mehr Stimmen als Mitglieder gibt, entstammen die zusätzlichen Stimmen Delegationen. Falls ein Mitglied beispielsweise mit zwei eingehenden Delegationen abgestimmt hat, wird dies im folgenden wie zwei zusätzliche gleiche abgegebene Stimmen behandelt.

SELECT member_id, weight FROM direct_voter WHERE (issue_id = '745')
direct_voter
Members having directly voted for/against initiatives of an issue; Frontends must ensure that no voters are added or removed to/from this table when the issue has been closed.
(10, 4)
(64, 2)
(75, 2)
(86, 11)
(120, 14)
(126, 1)
(128, 2)
(154, 1)
(231, 3)
(302, 1)
(314, 2)
(382, 1)
(457, 1)
(509, 4)
(531, 1)
(536, 1)
(540, 19)
(552, 1)
(556, 2)
(601, 1)
(611, 1)
(615, 1)
(681, 14)
(688, 1)
(811, 3)
(845, 1)
(857, 1)
(888, 1)
(926, 3)
(982, 1)
(1009, 1)
(1020, 2)
(1034, 1)
(1141, 1)
(1259, 1)
(1326, 1)
(1360, 1)
(1439, 1)
(1452, 1)
(1606, 1)
(1609, 1)
(1613, 1)
(1634, 1)
(1647, 1)
(1681, 1)
(1754, 1)
(1786, 1)
(1958, 1)
(2095, 1)
(2306, 1)
(2327, 1)
(2417, 5)
(2433, 1)
(2471, 6)
(2485, 1)
(2543, 4)
(2629, 1)
(2677, 1)
(2709, 5)
(2878, 2)
(2908, 1)
(3022, 3)
(3049, 1)
(3161, 2)
(3185, 1)
(3216, 1)
(3306, 1)
(3450, 1)
(3484, 3)
(3501, 1)

Stimmzettel

Liquid Feedback benutzt bei der Abstimmung eine sogenannte Präferenzwahl. Dabei können neben der Zustimmung und Ablehnung der zur Abstimmung stehenden Initiativen Präferenzen zum Ausdruck gebracht werden (Favorit, erster Ersatzwunsch, …).

Die Abstimmungen im Liquid Feedback sind öffentlich. Im folgenden stellt jede Zeile einen abgegebenen Stimmzettel dar. Die farbig hinterlegten Zahlen geben die gewünschte Reihenfolge der Initiativen wieder: Initiativen mit einer höheren Zahl werden gegenüber Initiativen mit einer geringeren Zahl bevorzugt. Initiativen mit gleicher Zahl sind nicht geordnet. Grüne Zahlen entsprechen Zustimmung, rote Zahlen entsprechen Ablehnung.

  • 1 1556×98
  • -1 1556×62
  • 0 1556×4

Wie beschrieben wurden Stimmen entsprechend des Stimmgewichtes durch eingehende Delegationen wiederholt. Um Platz zu sparen, wird jeder unterschiedliche Wahlzettel nur einmal angezeigt - der Wert am Ende der Zeile gibt an, wie viele gleich ausgefüllt Wahlzettel es gibt.

Der Wert der bunt hinterlegten Zahlen wird im folgenden nur für die Reihenfolge verwendet – die Höhe spielt dabei nur innerhalb eines Stimmzettel eine Rolle. Weiterhin ist es nicht möglich, „Lücken“ in den Werten zu haben und beispielsweise den Wert 3 ohne den Wert 2 zu vergeben.

SELECT initiative_id, grade FROM vote WHERE (issue_id = 745 AND member_id = ___) ORDER BY grade DESC
vote
Manual and delegated votes without abstentions; Frontends must ensure that no votes are added modified or removed when the issue has been closed.

Hinweis: Das Feld member_id wurde ausgeblendet.

(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 0)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 0)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 0)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, 0)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, -1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)
(1556, 1)

Präferenzen

Durch die Abstimmungen wurden insgesamt 0 explizite und 160 implizite Präferenzen abgegeben. Eine explizite Präferenz ist dabei eine vom Mitglied ausgedrückte Reihenfolge zwischen zwei Initiativen. Weiterhin wird aus jedem Stimmzettel errechnet, welche Initiativen gegenüber dem Status Quo bevorzugt werden (d.h. mit einer positiven Zahl bewertet werden) bzw. welche abgelehnt werden (d.h. mit einer negativen Zahl bewertet werden). Diese impliziten Präferenzen werden später dazu verwendet zu entscheiden, ob eine Initiative angenommen oder abgelehnt wird.

Präferenztabelle

Die folgende Tabelle fasst alle Präferenzen zusammen. Jeder Eintrag gibt an, wie viele Mitglieder die Initiative der jeweiligen Zeile der Initiative der jeweiligen Spalte bevorzugen. Grün hinterlegte Zellen beschreiben eine mehrheitliche Zustimmung der Initiative in der jeweiligen Zeile verglichen mit der Initiative in der jeweiligen Spalte. Rot hinterlegte Zellen beschreiben eine mehrheitliche Ablehnungen der Initiative in der jeweiligen Zeile verglichen mit der Initiative in der jeweiligen Spalte.

>V 1556 SQ
1556 98
SQ 62

Der Eintrag „SQ“ steht für den Status Quo, der wie eine virtuelle Initiative behandelt wird, die nur mit den impliziten Präferenzen bewertet wird. Wenn ein Mitglied einer Initiative zustimmt, präferiert es diese Initiative gegenüber dem Status Quo. Wenn ein Mitglied hingegen eine Initiative ablehnt, präferiert er den Status Quo gegenüber dieser Initiative. Demnach entspricht die letzte Zeile der Tabelle der Anzahl der Ablehnungen für jede Initiative und die letzte Spalte der Tabelle die Anzahl der Zustimmungen für jede Initiative. Details sind auf dieser Seite beschrieben.

Grafische Darstellung

Die Grafik interpretiert die Tabelle wie folgt: Jeder Kreis entspricht einer Initiative und jeder Pfeil gibt an, wie viele Mitglieder die eine oder die andere Initiative im direkten Vergleich bevorzugen. Die Richtung des Pfeiles stellt eine Mehrheit im direkten Vergleich dar. Bei Gleichstand wird eine Linie ohne Pfeilspitze gezogen. Die Linien sind mit den Präferenzen beschriftet.

Hinweis: Diese Grafik ist nur eine andere Darstellung der Präferenztabelle und gibt lediglich direkte Vergliche, jedoch keine allgemeine Ordnung zwischen Initiativen wieder.

Explizite Präferenzen

Bei einer einzigen Initiative gibt es keine expliziten Präferenzen.

Implizite Präferenzen gegenüber Status Quo

  1. 1556 >V SQ
  2. 1556 >V SQ
  3. 1556 >V SQ
  4. SQ >V 1556
  5. 1556 >V SQ
  6. 1556 >V SQ
  7. SQ >V 1556
  8. SQ >V 1556
  9. SQ >V 1556
  10. SQ >V 1556
  11. 1556 >V SQ
  12. 1556 >V SQ
  13. 1556 >V SQ
  14. 1556 >V SQ
  15. 1556 >V SQ
  16. SQ >V 1556
  17. SQ >V 1556
  18. SQ >V 1556
  19. SQ >V 1556
  20. SQ >V 1556
  21. SQ >V 1556
  22. SQ >V 1556
  23. SQ >V 1556
  24. SQ >V 1556
  25. SQ >V 1556
  26. SQ >V 1556
  27. SQ >V 1556
  28. SQ >V 1556
  29. SQ >V 1556
  30. SQ >V 1556
  31. SQ >V 1556
  32. SQ >V 1556
  33. SQ >V 1556
  34. SQ >V 1556
  35. SQ >V 1556
  36. SQ >V 1556
  37. SQ >V 1556
  38. SQ >V 1556
  39. SQ >V 1556
  40. SQ >V 1556
  41. SQ >V 1556
  42. SQ >V 1556
  43. 1556 >V SQ
  44. 1556 >V SQ
  45. 1556 >V SQ
  46. SQ >V 1556
  47. 1556 >V SQ
  48. SQ >V 1556
  49. SQ >V 1556
  50. SQ >V 1556
  51. SQ >V 1556
  52. SQ >V 1556
  53. SQ >V 1556
  54. SQ >V 1556
  55. SQ >V 1556
  56. SQ >V 1556
  57. SQ >V 1556
  58. SQ >V 1556
  59. SQ >V 1556
  60. SQ >V 1556
  61. SQ >V 1556
  62. SQ >V 1556
  63. SQ >V 1556
  64. SQ >V 1556
  65. SQ >V 1556
  66. SQ >V 1556
  67. SQ >V 1556
  68. SQ >V 1556
  69. SQ >V 1556
  70. SQ >V 1556
  71. 1556 >V SQ
  72. 1556 >V SQ
  73. 1556 >V SQ
  74. SQ >V 1556
  75. 1556 >V SQ
  76. 1556 >V SQ
  77. SQ >V 1556
  78. SQ >V 1556
  79. SQ >V 1556
  80. SQ >V 1556
  81. 1556 >V SQ
  82. 1556 >V SQ
  83. SQ >V 1556
  84. SQ >V 1556
  85. SQ >V 1556
  86. SQ >V 1556
  87. SQ >V 1556
  88. 1556 >V SQ
  89. 1556 >V SQ
  90. 1556 >V SQ
  91. 1556 >V SQ
  92. 1556 >V SQ
  93. SQ >V 1556
  94. SQ >V 1556
  95. SQ >V 1556
  96. SQ >V 1556
  97. 1556 >V SQ
  98. SQ >V 1556
  99. SQ >V 1556
  100. SQ >V 1556
  101. 1556 >V SQ
  102. 1556 >V SQ
  103. SQ >V 1556
  104. 1556 >V SQ
  105. 1556 >V SQ
  106. 1556 >V SQ
  107. 1556 >V SQ
  108. 1556 >V SQ
  109. 1556 >V SQ
  110. 1556 >V SQ
  111. 1556 >V SQ
  112. 1556 >V SQ
  113. 1556 >V SQ
  114. 1556 >V SQ
  115. 1556 >V SQ
  116. 1556 >V SQ
  117. SQ >V 1556
  118. 1556 >V SQ
  119. SQ >V 1556
  120. SQ >V 1556
  121. SQ >V 1556
  122. SQ >V 1556
  123. SQ >V 1556
  124. SQ >V 1556
  125. SQ >V 1556
  126. SQ >V 1556
  127. SQ >V 1556
  128. 1556 >V SQ
  129. SQ >V 1556
  130. 1556 >V SQ
  131. SQ >V 1556
  132. 1556 >V SQ
  133. SQ >V 1556
  134. 1556 >V SQ
  135. 1556 >V SQ
  136. 1556 >V SQ
  137. 1556 >V SQ
  138. 1556 >V SQ
  139. 1556 >V SQ
  140. 1556 >V SQ
  141. 1556 >V SQ
  142. 1556 >V SQ
  143. 1556 >V SQ
  144. 1556 >V SQ
  145. 1556 >V SQ
  146. 1556 >V SQ
  147. 1556 >V SQ
  148. 1556 >V SQ
  149. SQ >V 1556
  150. SQ >V 1556
  151. SQ >V 1556
  152. SQ >V 1556
  153. SQ >V 1556
  154. SQ >V 1556
  155. 1556 >V SQ
  156. SQ >V 1556
  157. SQ >V 1556
  158. SQ >V 1556
  159. SQ >V 1556
  160. SQ >V 1556

Schulze-Methode

Um aus der Präferenztabelle eine allgemeine Ordnung der Initiativen zu finden wird die Schulze-Methode verwendet. Diese vergleicht nun die Initiativen nicht nur direkt, sondern auch indirekt. Dabei wird davon ausgegangen, dass Präferenzen transitiv sind, d.h. dass ein Mitglied, dass Initiative A gegenüber B präferiert und B gegenüber C, dann auch A gegenüber C präferieren würde.

Die Schulze-Methode ermittelt nun für jeweils zwei Initiativen A und B die höchste Präferenz, indem nicht nur die direkte Verbindung zwischen A und B, sondern auch indirekte Verbindungen zwischen A und C sowie C und B verglichen werden. Das Ergebnis sind dann die sogenannten stärksten Wege.

Tabelle der stärksten Wege

Die folgende Tabelle fasst alle stärksten Wege zusammen. Jeder Eintrag gibt die Stärke des besten Weges zwischen der Initiative der jeweiligen Zeile der Initiative der jeweiligen Spalte an.

PD 1556 SQ
1556 98
SQ 62

Werte, die sich gegenüber der Präferenztabelle unterscheiden, sind fett hervorgehoben. Es ist durchaus möglich, dass gerade bei Abstimmungen zwischen wenigen Initiativen diese Tabelle mit der ursprünglichen Präferenztabelle übereinstimmt. In diesem Fall konnte kein besserer Weg zwischen den jeweiligen Initiativen gefunden werden.

Grafische Darstellung

Schulze-Rang

Mithilfe der stärksten Wege kann nun jede Initiative mit jeder anderen verglichen werden. Da es sein kann, dass mehrere Initiativen gleich gut sind, ist das Ergebnis der Schulze-Methode in der Regel Halbordnung. Dies bedeutet, dass es nicht nur mehrere Siegerinitiativen geben kann, sondern auch, dass nur durch zusätzliche Regeln eine feste Reihenfolge zwischen ansonsten gleich guten Initiativen gefunden werden muss.

Grafische Darstellung

Das Ergebnis der Schulze-Methode kann grafisch so aufgefasst werden, dass ein Pfeil zwischen Initiative A und Initiative B bedeutet, dass im Endergebnis Initiative A besser als Initiative B ist:

Die Grafik wurde zur erhöhten Lesbarkeit transitiv reduziert, d.h. das Pfeile, die sich aus anderen Pfeilen ableiten lassen weggelassen wurden. Wenn beispielsweise Initiative A besser ist als Initiative B und C ist und Initiative B wiederum besser ist als Initiative C ist, dann kann der Pfeil zwischen A und C weggelassen werden.

Eine besondere Rolle spielt bei dieser Halbordnung der Status Quo (blau eingezeichnet). Jede Initiative, die nicht besser als der Status Quo ist (in der Grafik rot eingezeichnet), wird im späteren Verfahren der Siegerermittlung automatisch abgelehnt.

Vollständige Rangfolge

Die oben dargestellt Halbordnung kann mithilfe einer topologischen Sortierung in eine vollständige Ordnung überführt werden. Diese Sortierung hat die Eigenschaft, dass alle in der Halbordnung festgelegten Reihenfolgen eigehalten werden, jedoch bisher ungeordnete Initiativen in eine (potenziell willkürliche) Ordnung gebracht werden.

Im konkreten Fall ist die Ordnung eindeutig.

  1. Initiative 1556: Regelwerk für komplexe Initiativen
  2. Status Quo

O = { [1556,SQ] }

Annehmen und Ablehnen von Initiativen

Neben den reinen Präferenzen spielen auch weitere Regeln eine Rolle bei der Ermittlung der Abstimmungssieger.

Dieses Thema wurde mit dem Regelwerk Änderung von Themenbereichen/Quoren/Fristen abgestimmt. In diesem Regelwerk werden Initiativen nur angenommen, wenn

  1. ihr Schulze-Rang besser als der des Status Quo ist und
  2. es mehr als doppelt so viele Zustimmungen wie Ablehnungen gibt.

Falls eines dieser Kriterien verletzt wird, wird die jeweilige Initiativen bei der Ermittlung des Siegers nicht weiter berücksichtigt.

Ergebnisse

  • Initiative 1556: Regelwerk für komplexe Initiativen abgelehnt
    • 98 Zustimmungen
    • 62 Ablehnungen
    • 4 Enthaltungen
    • Verhältnis von Zustimmungen und Ablehnungen ist nicht ausreichend
    • Schulze-Rang ist besser als Status Quo
SELECT policy_id FROM issue WHERE (id = '745') ORDER BY id
SELECT name, direct_majority_num, direct_majority_den, direct_majority_strict FROM policy WHERE (id = 10) ORDER BY id
vote
Manual and delegated votes without abstentions; Frontends must ensure that no votes are added modified or removed when the issue has been closed.
policy
Policies for a particular proceeding type (timelimits, quorum)
(10,)
('\xc3\x84nderung von Themenbereichen/Quoren/Fristen', 2, 3, True)

Gewinner

Entsprechend der Schulze-Methode gibt es folgende Gewinner:

Es gab keinen Gewinner in dieser Abstimmung.