In unserer Liquid Feedback Instanz wurde Thema 2971 abgestimmt. Diese Seite soll das Abstimmungsergebnis näher erklären.

Hinweis

  • Diese Seite hat zwei Ziele:
    1. Zum einen soll sie eine unabhängige und nachprüfbare Instanz sein, bei der die Ergebnisse von Liquid Feedback selbstständig aus den Abstimmungsdaten berechnet werden können, damit kein Vertrauen in diesen Aspekt von Liquid Feedback notwendig ist.
    2. Zum anderen soll das Abstimmungsergebnis möglichst verständlich aufbereitet werden und am konkreten Beispiel die benutzten Verfahren erklären.
  • Diese Aufbereitung ist noch in einem frühen Stadium. Weder die Erklärungen noch die Berechnungen sind vollständig zufriedenstellend. Für konstruktive Hinweise per Mail an niels.lohmann@piraten-mv.de freue ich mich sehr.
  • Die Reiter „Rohdaten“ und „Quelle“ sollen in Zukunft beschreiben, wie man an die hier aufbereiteten Daten und Ergebnisse kommen kann. Eine genauere Beschreibung sowie eine Veröffentlichung des Scriptes, das diese Seiten erstellt, steht noch aus.
  • Die hier gezeigte Umsetzung der Schulze-Methode entspricht nicht den in den jeweiligen Wikipedia-Artikeln beschrieben Verfahren, wo bei der Bestimmung der stärksten Wege ein anderer Vergleichsoperator genutzt wird. Eine genauere Beschreibung der Unterschiede steht aus. Mehr Details lassen sich auf der LQFB-Website bzw. gleich im Paper von Markus Schulze finden.
  • Die hier gezeigte Umsetzung der Schulze-Methode entspricht nicht vollständig dem in Liquid Feedback verwendeten Verfahren. Es ist also durchaus möglich (und bekannt), dass die hier beschriebenen Abstimmungsergebnisse nicht notwendigerweise mit denen in Liquid Feedback übereinstimmen. Ich stehe mit den Entwicklern in Kontakt, um dies zu ändern. Insbesondere verwendet Liquid Feedback ein Verfahren um stets eine vollständige Ordnung (statt nur einer Halbordnung) zu erreichen. Da die zuerst verwendete Umsetzung einen Fehler hatte und die nun verwendete Umsetzung undemokratisch ist (d.h. die Initiative mit der geringsten Id bevorzugt), habe ich mich dazu entschlossen, abzuwarten wie dieses Problem gelöst wird.
  • Definitiv in Planung ist ein Vergleich des Endergebnisses mit den abgegebenen Stimmen. Vielleicht lässt sich quantifizieren, inwieweit das Abstimmungsergebnis den Mehrheitswillen abbildet. Ebenso wäre es wünschenswert, weitere Eigenschaften des Wahlverfahrens (z.B. Clone-Proofness) zu beschreiben.

Initiativen

Es standen 1 Initiativen im Bereich Vorstandssitzungen zur Abstimmung:

Im folgenden werden die Initiativen nur noch mit ihrer Nummer beschrieben.

SELECT area_id, fully_frozen, closed FROM issue WHERE (id = '2971') ORDER BY id
SELECT name FROM area WHERE (id = 16) ORDER BY id
SELECT id, name FROM initiative WHERE (issue_id = '2971' AND admitted = true) ORDER BY id
issue
Groups of initiatives
area
Subject areas
initiative
Group of members publishing drafts for resolutions to be passed; Frontends must ensure that initiatives of half_frozen issues are not revoked, and that initiatives of fully_frozen or closed issues are neither revoked nor created.
(16, datetime.datetime(2012, 11, 5, 17, 2, 4, 937645, tzinfo=psycopg2.tz.FixedOffsetTimezone(offset=60, name=None)), datetime.datetime(2012, 11, 7, 17, 3, 37, 600675, tzinfo=psycopg2.tz.FixedOffsetTimezone(offset=60, name=None)))
('Vorstandssitzungen',)
(5103, 'Nachdruck UrhR Faltflyer und Versand an Landesverb\xc3\xa4nde')

Abstimmung

Die Abstimmung fand von Montag, den 05. November 2012 bis Mittwoch, den 07. November 2012 statt.

Es haben 47 Mitglieder mit insgesamt 177 Stimmen abgestimmt.

Falls es mehr Stimmen als Mitglieder gibt, entstammen die zusätzlichen Stimmen Delegationen. Falls ein Mitglied beispielsweise mit zwei eingehenden Delegationen abgestimmt hat, wird dies im folgenden wie zwei zusätzliche gleiche abgegebene Stimmen behandelt.

SELECT member_id, weight FROM direct_voter WHERE (issue_id = '2971')
direct_voter
Members having directly voted for/against initiatives of an issue; Frontends must ensure that no voters are added or removed to/from this table when the issue has been closed.
(231, 4)
(926, 8)
(1259, 6)
(1549, 1)
(1681, 1)
(1805, 1)
(1909, 1)
(2393, 1)
(2417, 11)
(2543, 4)
(2709, 3)
(3016, 1)
(3501, 1)
(3580, 1)
(3793, 95)
(3957, 1)
(3988, 1)
(4080, 1)
(4837, 6)
(4874, 2)
(5033, 1)
(5248, 1)
(5523, 1)
(5802, 1)
(6002, 1)
(6094, 1)
(6860, 1)
(7201, 1)
(7589, 1)
(7597, 1)
(7995, 1)
(8686, 1)
(8869, 1)
(8925, 1)
(9012, 1)
(9186, 1)
(9342, 1)
(9896, 1)
(10224, 1)
(10309, 1)
(10730, 1)
(10826, 1)
(11485, 1)
(12013, 1)
(12027, 1)
(12032, 1)
(12037, 1)

Stimmzettel

Liquid Feedback benutzt bei der Abstimmung eine sogenannte Präferenzwahl. Dabei können neben der Zustimmung und Ablehnung der zur Abstimmung stehenden Initiativen Präferenzen zum Ausdruck gebracht werden (Favorit, erster Ersatzwunsch, …).

Die Abstimmungen im Liquid Feedback sind öffentlich. Im folgenden stellt jede Zeile einen abgegebenen Stimmzettel dar. Die farbig hinterlegten Zahlen geben die gewünschte Reihenfolge der Initiativen wieder: Initiativen mit einer höheren Zahl werden gegenüber Initiativen mit einer geringeren Zahl bevorzugt. Initiativen mit gleicher Zahl sind nicht geordnet. Grüne Zahlen entsprechen Zustimmung, rote Zahlen entsprechen Ablehnung.

  • 1 5103×165
  • 0 5103×7
  • -1 5103×5

Wie beschrieben wurden Stimmen entsprechend des Stimmgewichtes durch eingehende Delegationen wiederholt. Um Platz zu sparen, wird jeder unterschiedliche Wahlzettel nur einmal angezeigt - der Wert am Ende der Zeile gibt an, wie viele gleich ausgefüllt Wahlzettel es gibt.

Der Wert der bunt hinterlegten Zahlen wird im folgenden nur für die Reihenfolge verwendet – die Höhe spielt dabei nur innerhalb eines Stimmzettel eine Rolle. Weiterhin ist es nicht möglich, „Lücken“ in den Werten zu haben und beispielsweise den Wert 3 ohne den Wert 2 zu vergeben.

SELECT initiative_id, grade FROM vote WHERE (issue_id = 2971 AND member_id = ___) ORDER BY grade DESC
vote
Manual and delegated votes without abstentions; Frontends must ensure that no votes are added modified or removed when the issue has been closed.

Hinweis: Das Feld member_id wurde ausgeblendet.

(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, -1)
(5103, -1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, -1)
(5103, 1)
(5103, 0)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 0)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, -1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 0)
(5103, -1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 0)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 0)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 0)
(5103, 1)
(5103, 1)
(5103, 0)
(5103, 1)

Präferenzen

Durch die Abstimmungen wurden insgesamt 0 explizite und 170 implizite Präferenzen abgegeben. Eine explizite Präferenz ist dabei eine vom Mitglied ausgedrückte Reihenfolge zwischen zwei Initiativen. Weiterhin wird aus jedem Stimmzettel errechnet, welche Initiativen gegenüber dem Status Quo bevorzugt werden (d.h. mit einer positiven Zahl bewertet werden) bzw. welche abgelehnt werden (d.h. mit einer negativen Zahl bewertet werden). Diese impliziten Präferenzen werden später dazu verwendet zu entscheiden, ob eine Initiative angenommen oder abgelehnt wird.

Präferenztabelle

Die folgende Tabelle fasst alle Präferenzen zusammen. Jeder Eintrag gibt an, wie viele Mitglieder die Initiative der jeweiligen Zeile der Initiative der jeweiligen Spalte bevorzugen. Grün hinterlegte Zellen beschreiben eine mehrheitliche Zustimmung der Initiative in der jeweiligen Zeile verglichen mit der Initiative in der jeweiligen Spalte. Rot hinterlegte Zellen beschreiben eine mehrheitliche Ablehnungen der Initiative in der jeweiligen Zeile verglichen mit der Initiative in der jeweiligen Spalte.

>V 5103 SQ
5103 165
SQ 5

Der Eintrag „SQ“ steht für den Status Quo, der wie eine virtuelle Initiative behandelt wird, die nur mit den impliziten Präferenzen bewertet wird. Wenn ein Mitglied einer Initiative zustimmt, präferiert es diese Initiative gegenüber dem Status Quo. Wenn ein Mitglied hingegen eine Initiative ablehnt, präferiert er den Status Quo gegenüber dieser Initiative. Demnach entspricht die letzte Zeile der Tabelle der Anzahl der Ablehnungen für jede Initiative und die letzte Spalte der Tabelle die Anzahl der Zustimmungen für jede Initiative. Details sind auf dieser Seite beschrieben.

Grafische Darstellung

Die Grafik interpretiert die Tabelle wie folgt: Jeder Kreis entspricht einer Initiative und jeder Pfeil gibt an, wie viele Mitglieder die eine oder die andere Initiative im direkten Vergleich bevorzugen. Die Richtung des Pfeiles stellt eine Mehrheit im direkten Vergleich dar. Bei Gleichstand wird eine Linie ohne Pfeilspitze gezogen. Die Linien sind mit den Präferenzen beschriftet.

Hinweis: Diese Grafik ist nur eine andere Darstellung der Präferenztabelle und gibt lediglich direkte Vergliche, jedoch keine allgemeine Ordnung zwischen Initiativen wieder.

Explizite Präferenzen

Bei einer einzigen Initiative gibt es keine expliziten Präferenzen.

Implizite Präferenzen gegenüber Status Quo

  1. SQ >V 5103
  2. SQ >V 5103
  3. SQ >V 5103
  4. SQ >V 5103
  5. 5103 >V SQ
  6. 5103 >V SQ
  7. SQ >V 5103
  8. SQ >V 5103
  9. 5103 >V SQ
  10. SQ >V 5103
  11. SQ >V 5103
  12. SQ >V 5103
  13. SQ >V 5103
  14. SQ >V 5103
  15. SQ >V 5103
  16. SQ >V 5103
  17. SQ >V 5103
  18. SQ >V 5103
  19. SQ >V 5103
  20. SQ >V 5103
  21. SQ >V 5103
  22. SQ >V 5103
  23. SQ >V 5103
  24. SQ >V 5103
  25. SQ >V 5103
  26. 5103 >V SQ
  27. SQ >V 5103
  28. SQ >V 5103
  29. SQ >V 5103
  30. SQ >V 5103
  31. SQ >V 5103
  32. SQ >V 5103
  33. SQ >V 5103
  34. SQ >V 5103
  35. SQ >V 5103
  36. SQ >V 5103
  37. SQ >V 5103
  38. SQ >V 5103
  39. SQ >V 5103
  40. SQ >V 5103
  41. SQ >V 5103
  42. SQ >V 5103
  43. SQ >V 5103
  44. SQ >V 5103
  45. SQ >V 5103
  46. SQ >V 5103
  47. SQ >V 5103
  48. SQ >V 5103
  49. SQ >V 5103
  50. SQ >V 5103
  51. SQ >V 5103
  52. SQ >V 5103
  53. SQ >V 5103
  54. SQ >V 5103
  55. SQ >V 5103
  56. SQ >V 5103
  57. SQ >V 5103
  58. SQ >V 5103
  59. SQ >V 5103
  60. SQ >V 5103
  61. SQ >V 5103
  62. SQ >V 5103
  63. SQ >V 5103
  64. SQ >V 5103
  65. SQ >V 5103
  66. SQ >V 5103
  67. SQ >V 5103
  68. SQ >V 5103
  69. SQ >V 5103
  70. SQ >V 5103
  71. SQ >V 5103
  72. SQ >V 5103
  73. SQ >V 5103
  74. SQ >V 5103
  75. SQ >V 5103
  76. SQ >V 5103
  77. SQ >V 5103
  78. SQ >V 5103
  79. SQ >V 5103
  80. SQ >V 5103
  81. SQ >V 5103
  82. SQ >V 5103
  83. SQ >V 5103
  84. SQ >V 5103
  85. SQ >V 5103
  86. SQ >V 5103
  87. SQ >V 5103
  88. SQ >V 5103
  89. SQ >V 5103
  90. SQ >V 5103
  91. SQ >V 5103
  92. SQ >V 5103
  93. SQ >V 5103
  94. SQ >V 5103
  95. SQ >V 5103
  96. SQ >V 5103
  97. SQ >V 5103
  98. SQ >V 5103
  99. SQ >V 5103
  100. SQ >V 5103
  101. SQ >V 5103
  102. SQ >V 5103
  103. SQ >V 5103
  104. SQ >V 5103
  105. SQ >V 5103
  106. SQ >V 5103
  107. SQ >V 5103
  108. SQ >V 5103
  109. SQ >V 5103
  110. SQ >V 5103
  111. SQ >V 5103
  112. SQ >V 5103
  113. SQ >V 5103
  114. SQ >V 5103
  115. SQ >V 5103
  116. SQ >V 5103
  117. SQ >V 5103
  118. SQ >V 5103
  119. SQ >V 5103
  120. SQ >V 5103
  121. SQ >V 5103
  122. SQ >V 5103
  123. SQ >V 5103
  124. SQ >V 5103
  125. SQ >V 5103
  126. SQ >V 5103
  127. SQ >V 5103
  128. SQ >V 5103
  129. SQ >V 5103
  130. SQ >V 5103
  131. SQ >V 5103
  132. SQ >V 5103
  133. SQ >V 5103
  134. 5103 >V SQ
  135. SQ >V 5103
  136. SQ >V 5103
  137. SQ >V 5103
  138. SQ >V 5103
  139. SQ >V 5103
  140. SQ >V 5103
  141. SQ >V 5103
  142. SQ >V 5103
  143. SQ >V 5103
  144. SQ >V 5103
  145. SQ >V 5103
  146. SQ >V 5103
  147. SQ >V 5103
  148. SQ >V 5103
  149. SQ >V 5103
  150. SQ >V 5103
  151. SQ >V 5103
  152. SQ >V 5103
  153. SQ >V 5103
  154. SQ >V 5103
  155. SQ >V 5103
  156. SQ >V 5103
  157. SQ >V 5103
  158. SQ >V 5103
  159. SQ >V 5103
  160. SQ >V 5103
  161. SQ >V 5103
  162. SQ >V 5103
  163. SQ >V 5103
  164. SQ >V 5103
  165. SQ >V 5103
  166. SQ >V 5103
  167. SQ >V 5103
  168. SQ >V 5103
  169. SQ >V 5103
  170. SQ >V 5103

Schulze-Methode

Um aus der Präferenztabelle eine allgemeine Ordnung der Initiativen zu finden wird die Schulze-Methode verwendet. Diese vergleicht nun die Initiativen nicht nur direkt, sondern auch indirekt. Dabei wird davon ausgegangen, dass Präferenzen transitiv sind, d.h. dass ein Mitglied, dass Initiative A gegenüber B präferiert und B gegenüber C, dann auch A gegenüber C präferieren würde.

Die Schulze-Methode ermittelt nun für jeweils zwei Initiativen A und B die höchste Präferenz, indem nicht nur die direkte Verbindung zwischen A und B, sondern auch indirekte Verbindungen zwischen A und C sowie C und B verglichen werden. Das Ergebnis sind dann die sogenannten stärksten Wege.

Tabelle der stärksten Wege

Die folgende Tabelle fasst alle stärksten Wege zusammen. Jeder Eintrag gibt die Stärke des besten Weges zwischen der Initiative der jeweiligen Zeile der Initiative der jeweiligen Spalte an.

PD 5103 SQ
5103 165
SQ 5

Werte, die sich gegenüber der Präferenztabelle unterscheiden, sind fett hervorgehoben. Es ist durchaus möglich, dass gerade bei Abstimmungen zwischen wenigen Initiativen diese Tabelle mit der ursprünglichen Präferenztabelle übereinstimmt. In diesem Fall konnte kein besserer Weg zwischen den jeweiligen Initiativen gefunden werden.

Grafische Darstellung

Schulze-Rang

Mithilfe der stärksten Wege kann nun jede Initiative mit jeder anderen verglichen werden. Da es sein kann, dass mehrere Initiativen gleich gut sind, ist das Ergebnis der Schulze-Methode in der Regel Halbordnung. Dies bedeutet, dass es nicht nur mehrere Siegerinitiativen geben kann, sondern auch, dass nur durch zusätzliche Regeln eine feste Reihenfolge zwischen ansonsten gleich guten Initiativen gefunden werden muss.

Grafische Darstellung

Das Ergebnis der Schulze-Methode kann grafisch so aufgefasst werden, dass ein Pfeil zwischen Initiative A und Initiative B bedeutet, dass im Endergebnis Initiative A besser als Initiative B ist:

Die Grafik wurde zur erhöhten Lesbarkeit transitiv reduziert, d.h. das Pfeile, die sich aus anderen Pfeilen ableiten lassen weggelassen wurden. Wenn beispielsweise Initiative A besser ist als Initiative B und C ist und Initiative B wiederum besser ist als Initiative C ist, dann kann der Pfeil zwischen A und C weggelassen werden.

Eine besondere Rolle spielt bei dieser Halbordnung der Status Quo (blau eingezeichnet). Jede Initiative, die nicht besser als der Status Quo ist (in der Grafik rot eingezeichnet), wird im späteren Verfahren der Siegerermittlung automatisch abgelehnt.

Vollständige Rangfolge

Die oben dargestellt Halbordnung kann mithilfe einer topologischen Sortierung in eine vollständige Ordnung überführt werden. Diese Sortierung hat die Eigenschaft, dass alle in der Halbordnung festgelegten Reihenfolgen eigehalten werden, jedoch bisher ungeordnete Initiativen in eine (potenziell willkürliche) Ordnung gebracht werden.

Im konkreten Fall ist die Ordnung eindeutig.

  1. Initiative 5103: Nachdruck UrhR Faltflyer und Versand an Landesverbände
  2. Status Quo

O = { [5103,SQ] }

Annehmen und Ablehnen von Initiativen

Neben den reinen Präferenzen spielen auch weitere Regeln eine Rolle bei der Ermittlung der Abstimmungssieger.

Dieses Thema wurde mit dem Regelwerk Nächste Vorstandssitzung abgestimmt. In diesem Regelwerk werden Initiativen nur angenommen, wenn

  1. ihr Schulze-Rang besser als der des Status Quo ist und
  2. es mehr Zustimmungen als Ablehnungen gibt.

Falls eines dieser Kriterien verletzt wird, wird die jeweilige Initiativen bei der Ermittlung des Siegers nicht weiter berücksichtigt.

Ergebnisse

  • Initiative 5103: Nachdruck UrhR Faltflyer und Versand an Landesverbände angenommen
    • 165 Zustimmungen
    • 5 Ablehnungen
    • 7 Enthaltungen
    • Verhältnis von Zustimmungen und Ablehnungen ist ausreichend
    • Schulze-Rang ist besser als Status Quo
SELECT policy_id FROM issue WHERE (id = '2971') ORDER BY id
SELECT name, direct_majority_num, direct_majority_den, direct_majority_strict FROM policy WHERE (id = 11) ORDER BY id
vote
Manual and delegated votes without abstentions; Frontends must ensure that no votes are added modified or removed when the issue has been closed.
policy
Policies for a particular proceeding type (timelimits, quorum)
(11,)
('N\xc3\xa4chste Vorstandssitzung', 1, 2, True)

Gewinner

Entsprechend der Schulze-Methode gibt es folgende Gewinner:

Gewinner Initiative 5103: Nachdruck UrhR Faltflyer und Versand an Landesverbände

Diese Initiative hat den besten Schulze-Rang unter den angenommenen Initiativen.